
Heute ist die Armbanduhr etwas ganz Normales. Wir sehen sie jeden Tag am Handgelenk fast jedes Menschen. Doch nur wenige wissen, dass die erste Armbanduhr weder für Männer gedacht war, noch für den Krieg oder aus praktischen Gründen entstand.
Im Jahr 1810 erhielt der berühmte Uhrmacher Breguet einen ungewöhnlichen Auftrag. Die Auftraggeberin war Caroline Murat, Königin von Neapel und Schwester von Napoleon Bonaparte. Sie wollte keine Taschenuhr wie die Männer jener Zeit, sondern etwas Elegantes, das sie am Handgelenk tragen konnte als Accessoire.
Entstanden ist eine sehr feine Uhr mit ovalem Gehäuse, ausgestattet mit einem Repetitionsmechanismus und sogar einem Thermometer. Die Uhr war an einem Armband befestigt, das aus verflochtenem Haar mit Goldfaden gefertigt war.
Ironischerweise wurde das, was als Luxus für eine Königin begann, später während des Ersten Weltkriegs zur Notwendigkeit für Soldaten, als die Zeit auf einen Blick ablesbar sein musste.
Von einer eleganten Idee …
zu einem Gegenstand, den wir heute kaum noch vom Handgelenk nehmen.
Die Geschichte der Armbanduhr ist interessanter, als sie auf den ersten Blick scheint.
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